Herzlich Willkommen auf ingersheim.de

Schloss...

Foto: Jochen Drexel

- typisch Ingersheim

Foto: Jochen Drexel

ServiceBW Logo des ServiceBW

Die Informationen aus diesem Bereich stammen aus dem Baden-Württembergischen Verwaltungs-Portal ServiceBW. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Zurück zur Übersicht

Wohnungssicherung - Sozialhilfe beantragen

Einleitung

Droht Ihnen der Verlust Ihrer Wohnung oder sind Sie bereits obdachlos geworden, können Sie Sozialhilfe beantragen. Ihren Wohnraum können Sie aus verschiedenen Gründen verlieren (z.B. Räumungsklage, fristlose Kündigung durch die Vermieterin oder den Vermieter, Wohnungsbrand oder Wasserschaden). Je nach Notfall kommen verschiedene Hilfsmöglichkeiten in Betracht:

  • Sie sind von Obdachlosigkeit bedroht.
    Je nach Einzelfall können die Mietschulden übernommen werden oder die Mitarbeitenden des Sozialamts verhandeln mit der Vermieterin oder dem Vermieter, um Ihnen die Wohnung zu erhalten.
  • Sie haben Ihre Wohnung bereits verloren.
    Bei akuter Obdachlosigkeit können Sie zunächst einen Platz in einer Notunterkunft erhalten. Danach versuchen die Mitarbeitenden des Sozialamts, Ihnen in Ihrer Notlage zu helfen.
  • Es ist dringend erforderlich, dass Sie eine neue Wohnung mieten. Ihre eigenen finanziellen Mittel zur Zahlung der entstehenden Kosten reichen aber nicht aus und die Möglichkeiten der Selbsthilfe sind ausgeschöpft.
    Im Einzelfall können Sie Geld erhalten, um beispielsweise die Kaution, eine Sicherheitsleistung oder die Maklerprovision zu finanzieren. Diese finanziellen Hilfen sind üblicherweise ein Darlehen.

Hinweis: Wenn Sie an einer Sozialwohnung interessiert sind, benötigen Sie einen Wohnberechtigungsschein.

Lokale Zuständigkeit

Zuständigkeit

das Sozialamt

Sozialamt ist,

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt

Hinweis: Teilweise haben die Landkreise die Zuständigkeit auf größere Städte in ihrem Kreisgebiet übertragen. Wohnen Sie in einem Landkreis, kann Ihnen das Landratsamt oder die Gemeindeverwaltung Ihres Wohnortes die zuständige Behörde nennen.

Voraussetzung

Voraussetzung für die Hilfe ist drohende oder bereits erfolgte Obdachlosigkeit ohne Aussicht auf eine neue Wohnung.

Welche zusätzlichen Voraussetzungen Sie möglicherweise erfüllen müssen, kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Erkundigen Sie sich deshalb direkt bei der für Sie zuständigen Stelle.

Ablauf

Wenden Sie sich schnellst möglich persönlich an die zuständige Stelle, damit eine Obdachlosigkeit verhindert werden kann. Auch in allen anderen Fällen müssen Sie persönlich zur zuständigen Stelle gehen. Dort helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, den Antrag auf Sozialhilfe auszufüllen oder zu ergänzen.

Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
    • bei ausländischen Staatsangehörigen: Nachweis des legalen Aufenthalts in Deutschland
  • Einkommensunterlagen wie z.B. Lohn- oder Gehaltsabrechnungen, Bescheide über Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Rente, Sozialhilfe
  • Unterlagen zu vorhandenen Schuld- und Unterhaltsverpflichtungen
  • bei akuter Obdachlosigkeit: zusätzlich geeignete Unterlagen, die die akute Obdachlosigkeit zeigen wie z.B. Gerichtsbeschluss, Entlassungsschein, Nachweis über Unterkunftsverlust
  • wenn der Verlust der Wohnung droht: zusätzlich
    • Unterlagen, die den drohenden Wohnungsverlust verdeutlichen wie z.B. Kündigung, Räumungsklage, Räumungstermin
    • Mietvertrag
    • Zahlungsnachweise bezüglich der laufenden Miete wie z.B. Kontoauszug
  • wenn Sie eine Wohnung benötigen: zusätzlich Unterlagen, die die Notwendigkeit des Wohnungswechsels zeigen wie z.B. Kündigung, Atteste, Mietvertrag der bisherigen Wohnung

Hinweis: Im Einzelfall kann die zuständige Stelle von Ihnen weitere Informationen und Nachweise verlangen.

Frist

Wenden Sie sich schnellst möglich an die zuständige Stelle, damit Sie so rasch wie möglich Hilfe erhalten.

Kosten

keine

Rechtsgrundlage