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Die Informationen aus diesem Bereich stammen aus dem Baden-Württembergischen Verwaltungs-Portal ServiceBW. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

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Erziehungsberatung in Anspruch nehmen

Einleitung

Zwischen Ihnen und Ihren Kindern kommt es häufig zu Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten? Oder haben Sie das Gefühl, mit Ihren Kindern nicht mehr zurechtzukommen? Dann können Sie eine Erziehungsberatung in Anspruch nehmen.

Diese bieten sowohl Jugendämter als auch Erziehungsberatungsstellen an. Sie soll helfen,

  • zwischen Ihnen und Ihren Kindern wieder eine Gesprächsbasis zu schaffen,
  • Konflikte in der Erziehung zu lösen und
  • weitere schwerwiegende Probleme zu verhindern.

Zuständigkeit

Jugendamt ist,

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt

Hinweis: Die Städte Konstanz und Villingen-Schwenningen nehmen die Aufgaben als örtlicher Träger der Jugendhilfe selbst wahr.

Ablauf

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin beim zuständigen Jugendamt oder bei einer Erziehungsberatungsstelle - möglicherweise gemeinsam mit Ihrem Kind.

Kommen die Fachkräfte zur Ansicht, dass zusätzliche Hilfsmaßnahmen nötig sind (z.B. Erziehungsbeistand, Erziehung in einer Tagesgruppe, sozialpädagogische Familienhilfe), können Sie diese beim zuständigen Jugendamt beantragen.

Unterlagen

Für die Erziehungsberatung sind in der Regel keine Unterlagen nötig. Werden bei der Beratung weitere Hilfsmaßnahmen beschlossen, informiert Sie das Jugendamt über erforderliche Unterlagen und Nachweise.

Kosten

Für die Erziehungsberatung entstehen Ihnen keine Kosten.

Rechtsgrundlage

§ 28 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) (Erziehungsberatung)