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Die Informationen aus diesem Bereich stammen aus dem Baden-Württembergischen Verwaltungs-Portal ServiceBW. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

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Prämiengutschein beantragen

Einleitung

Als beschäftigte Person mit niedrigem und mittlerem Einkommen können Sie einen Prämiengutschein erhalten. Mit der Ausgabe von Prämiengutscheinen unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die individuelle berufliche Weiterbildung.

Tipp: Alle wesentlichen Informationen zu den Fördermaßnahmen finden Sie im Onlineauftritt.

Zuständigkeit

eine anerkannte Beratungsstelle

Voraussetzung

Voraussetzungen für den Erhalt des Prämiengutscheins sind:

  • Sie sind nicht älter als 24 Jahre.
  • Sie üben eine Erwerbstätigkeit aus.
  • Sie wollen sich individuell beruflich weiterbilden.
  • Sie überschreiten nicht bestimmte Einkommensgrenzen.

Keine Prämiengutscheine erhalten:

  • Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II
  • Anspruchsberechtigte nach dem AFBG (Meister-BAföG)
  • Personen ohne Arbeitserlaubnis für Deutschland
  • Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Rentnerinnen und Rentner
  • Personen, die weniger als 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind

Über die Einzelheiten der Voraussetzungen informiert Sie Ihre Ansprechperson bei der Beratungsstelle.

Ablauf

Wenden Sie sich an eine der anerkannten Beratungsstellen. Dort erhalten Sie ausführliche Informationen über die für Sie infrage kommenden Kurse oder Prüfungen sowie die Voraussetzungen der Teilnahme. Ihre Beraterin oder Ihr Berater erläutert Ihnen auch die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle. Ihre Beratungskraft verfasst außerdem ein Protokoll, das beide Seiten unterschreiben müssen.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, stellt Ihnen die Beratungsstelle einen Bildungsprämiengutschein aus. Auf diesem Gutschein müssen üblicherweise mindestens drei Kursanbieter genannt sein. Sie buchen die Weiterbildungsmaßnahme bei einem der auf dem Gutschein genannten Anbieter.

Unterlagen

  • amtlicher Ausweis mit Foto (z.B. Reisepass, Führerschein, Personalausweis)
  • Beschäftigungsnachweis
  • Einkommensnachweis:
    • den Einkommensteuerbescheid vom letzten oder vorletzten Jahr (ersatzweise eine aktuelle Gehaltsbescheinigung) oder
    • eine Nichtveranlagungsbescheinigung
  • Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen: Nachweis über den Aufenthaltsstatus beziehungsweise der Arbeitserlaubnis
  • Nicht-EU-Bürger zusätzlich: Arbeitserlaubnis

Frist

Die Weiterbildungsmaßnahme muss innerhalb der Gültigkeitsdauer des Gutscheins beginnen. Üblicherweise ist der Gutschein sechs Monate gültig. Eine Verlängerung ist nicht möglich.

Kosten

  • für den Gutschein: keine
  • für die Teilnahme an der Weiterbildung: der Anteil der Kurskosten, der nicht durch den Gutschein gedeckt ist

Rechtsgrundlage