Herzlich Willkommen auf ingersheim.de

Schloss...

Foto: Jochen Drexel

- typisch Ingersheim

Foto: Jochen Drexel

ARCHIV: Arbeitskreis Asyl

Dieser Artikel befindet sich im Archiv!

Bericht 26.05.2017

23.05.2017 – 06.06.2017

Fahrradcheck mit und für Flüchtlinge
Fahrräder sind für die Flüchtlinge ein wichtiges Hilfsmittel und auch für die Kinder und Jugendliche sinnvoll. Aber viele der Fahrräder sind reparaturbedürftig. Deshalb hat der AK einen Fahrradcheck in Ingersheim organisiert, wo Flüchtlinge mit ihren defekten Fahrrädern vorbeikommen können.
Dankenswerterweise dürfen wir dafür eine leere Garage nutzen, die zum Haus gehört, in der eine anerkannte syrische Familie ihr neues Zuhause gefunden hat.

Ein versierter afghanischer Flüchtling hat sich bereiterklärt, die Fahrräder zu überprüfen.
Das festgestellte benötigte Material für die Reparaturen haben Mitarbeiter vom Arbeitskreis besorgt. Die Materialkosten müssen die Flüchtlinge übernehmen. Die Reparatur findet dann gemeinsam statt.
12 Fahrräder haben diesen Check durchlaufen und stehen nun zur Reparatur bereit. Am Mittwoch, den 24.5. und 31.5. soll dies erfolgen. Dann ist diese Einmal-Aktion beendet. Eine Wiederholung ist sicher bald angesagt.
Wer sich hier mitengagieren will, bitte beim AK-Asyl Ingersheim email ak-asyl-ingersheim@gmx.de melden.


Gärtnerische Betätigung mit und für Flüchtlinge
Seit Anfang Mai haben wir ein neues Projekt initiiert: Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Cramer-Wanner haben wir eine Beetfläche bereitgestellt bekommen, auf der sich Ingersheimer Flüchtlinge gärtnerisch betätigen können. Eine Familie hat hier den Anfang gemacht und wird fachkundig von Herrn Wanner senior, - der auf dem Gelände bereits ein Hilfsprojekt mit dem Sozialunternehmen „Neue Arbeit“ durchführt – unterstützt.
Wir wünschen den Hobbygärtnern viel Erfolg bei ihrer Arbeit und bedanken uns bei Herrn Wanner senior für seine Bereitschaft und sein Engagement.

 

Flüchtlingsfamilien in Ingersheim: Yordanos BERHANE


Alles Gute für die Zukunft wünschen wir Yordanos B.
Am 31.1.17 kam eine junge alleinstehende eritreische Frau aus der Gemeinschaftsunterkunft Ludwigsburg/Sonnenberg- als anerkannter Flüchtling mit Bleiberecht - zu uns nach Ingersheim in die sogenannte Anschlussunterbringung. Ein Zimmer mit Bett, Schrank, einen vom AK organisierten kleinen Schreibtisch und die gemeinsam mit einer Iranerin genutzte Küche/Bad war für kurze Zeit ihr neues Zuhause.
Nach 4 Monaten in Ingersheim, konnte sie zu ihrer Tante nach Ulm umziehen. Die verordnete Wohnsitzauflage machte einen Umzug nicht einfach. Erst durch den Nachweis einer Arbeitsstelle war dies möglich.
In den vier Monaten bei uns in Ingersheim fuhr sie täglich nach Ludwigsburg zum Sprachkurs und hat den A1-Teil erfolgreich abgeschlossen.
Yordanos B. ist 35 Jahre alt. Sie kommt aus Eritrea und hat dort in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea, gelebt. Bereits vor sechs Jahren hat sie ihre Familie und Heimat verlassen. Über den Sudan und Lybien ist sie über das Mittelmeer nach Italien gelangt. Von dort aus ist sie mit dem Zug nach Meßstetten in die Landeserstaufnahme gekommen. Über die Dauer ihres Asylverfahrens hat sie zuerst in Ulm und dann in Ludwigsburg in Gemeinschaftsunterkünften gelebt. Wir wünschen der jungen Frau alles Gute für die Zukunft (Karin Zimmer).