Ingersheimer Amtsblatt

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ARCHIV: Akkordeonverein Ingersheim e.V.

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Ein Streifzug durch die Unterhaltungsmusik der vergangenen Jahrzehnte

31.01.2018 – 13.02.2018

Am vergangenen Samstag hatten alle aktiven Musiker des Akkordeonvereins Ingersheim zum alljährlichen Jahreskonzert eingeladen. Von ganz kurzer bis zu jahrzehntelanger Erfahrung im Musizieren war alles vertreten. Das Nachwuchsorchester, die Funny Tasten, eröffnete den Abend und begeisterte das Publikum mit „Hallo Lieblingsmensch“ von Namika und dem flotten „Can´t get you out of my head“ von Kylie Minogue. Wie sich anschließend zeigte, war das aber noch nicht der ganze Nachwuchs des Vereins: Bei „Rockshop“ wurde die Gruppe noch einmal verstärkt durch Kinder der Akkordeon-AG und Schüler des Vereins. Die Bühne bot fast nicht genügend Platz für alle. Einige jugendliche Spielerinnen haben sich letztes Jahr zu einem Ensemble zusammengeschlossen und hatten an diesem Abend ihren ersten Auftritt vor großem Publikum. Trotz der kleinen Besetzung mit vier Akkordeons, einem Bass-Akkordeon, Keyboard und Schlagzeug kamen „Colours in Motion“ und das bekannte „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller super rüber und beim Publikum sehr gut an.

Danach leitete Moderator Chris Cortot von den Musikern mit der wenigsten Spielerfahrung zu denen mit der meisten Erfahrung über. Die Revival-Band hatte Platz genommen und beschwingte die Zuhörer sogleich mit dem bekannten Walzer No.2 von Dimitri Schostakowitsch. Mit „La Boum“ aus den achtziger Jahren, „Over the Rainbow“ in der Reggae-Version aus dem Jahr 1990 und einem Potpourri aus Chansons aus den Jahren 1969-1971 präsentierte das Orchester einen Querschnitt aus seinem Unterhaltungs-Repertoire. Krönender Abschluss vor der Pause war das Paradestück „Erinnerung an Zirkus Renz“, bei dem die Finger der Solistin Lena Henning nur so über die Tasten flitzten, was das Publikum mit anhaltendem Applaus belohnte. Ein Wehmutstropfen des Abends war die Verabschiedung von Herbert Buchgraber aus dem aktiven Spielen bei der Revival-Band, weil  „die Finger nicht mehr so laufen“. Aber er versprach, weiterhin die Proben „nach der Probe“ zu besuchen.

In der Pause hatten die Besucher - wie schon vor dem Konzert - die Möglichkeit, sich wieder von den Musikern des Blasorchesters mit Speisen und Getränken versorgen zu lassen, um sich danach den zweiten Teil des Abends anzuhören, der vom 1. Orchester bestritten wurde. Beim fetzigen „Let me entertain you“ von Robbie Williams waren die Zuhörer sofort wieder hellwach. Flott ging es weiter mit „Live and let die“ aus dem James Bond Film „Leben und sterben lassen“ und einem Medley aus Stücken von Billy Joel. Und beim ebenfalls von Billy Joel stammenden „Root Beer Rag“ ließen alle Akkordeonisten ihre Finger über die Tasten flitzen. Swaantje Schwarzien interpretierte unter der Begleitung des Orchesters „Je veux“ von Zaz in perfektem Französisch bevor mit einem Best of der Eagles das Programm auch schon wieder zu Ende war. Ohne Zugabe durfte das Orchester allerdings nicht die Bühne verlassen: „Tausend und eine Nacht“ war der Abschluss des abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programmes, das die musikalische Leiterin Britta Schwarzien wieder perfekt zusammengestellt hat. Ein herzliches Dankeschön geht an das Blasorchester für die hervorragende Bewirtung.