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Ingersheim Ansicht
...in Ingersheim. Unsere Gemeinde liegt idyllisch am westlichen Ufer des Neckars. Kommen Sie auf einen Besuch vorbei und genießen Sie das schöne Neckartal mit seinen Steilhängen, das interessante Wanderwege und einmalige Aussichtspunkte bietet.
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Altes Rathaus Großingersheim
Altes Rathaus Großingersheim
Im Mittelalter befand sich an Stelle des Rathauses ein Pfleghof des Frauenklosters Pforzheim. Dieser Pfleghof diente der Aufbewahrung von Naturalien, die dem Kloster in Ingersheim zustanden. Nachdem der Ort württembergisch geworden war, verlor der Pfleghof seine Funktion. 1570 erwarb die Gemeinde den Pfleghof und nutzte ihn als Rathaus.

Das Rathaus wurde im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach umgebaut: Die ersten großen Umbauten waren im 17. Jahrhundert, als das Erdgeschoss für den Marktbetrieb umgebaut wurde, die letzte große Modernisierung im Jahre 1958. Mit dem Bau des neuen Rathauses 1995/96 verlor es seine Funktion als Verwaltungsmittelpunkt und beherbergt heute das Gemeindearchiv und die Büros verschiedener gemeinnütziger Vereine sowie der Sozialstation Ingersheim. Um die Nutzung des ehemaligen Sitzungssaales aufrecht zu erhalten, finden dort die Sitzungen des Verwaltungsausschusses statt. Zudem ist dieser Saal das Trauzimmer der Gemeinde Ingersheim.
Die Kleiningersheimer Georgskirche:
Die Kleiningersheimer Georgskirche
Die Georgskirche in Kleiningersheim wurde im Jahre 1601 unter der Leitung des Stuttgarter Baumeisters Hans Braun, einem Mitarbeiter Heinrich Schickhards erbaut. Nachdem der Vorgängerbau, die alte St. Georgskapelle im Schlossbereich zu kein geworden war, hatte die Gemeinde eine alte unterkellerte Scheune erworben und darauf, unter Verwendung des Abbruchmaterials die heutige Georgskirche errichtet. 1602 war das Gebäude mit dem Glockenturm vollendet.

In den Kriegswirren des 17. Jahrhunderts wurden das Kircheninnere und alles, was nicht niet- und nagelfest war, zerstört oder geraubt. Die Renovierungsarbeiten im 19. Jahrhundert veränderten die Innenausstattung wenig. Der heutige Zustand der Kirche geht auf die Restaurierung in den Jahren 1967/68 zurück.
Die Großingersheimer Martinskirche

Die Großingersheimer Martinskirche
Die Großingersheimer Martinskirche
Die Kirche hat ihren Namen vom Heiligen Martin, einem römischen Soldaten und späteren Bischof von Tours (Frankreich). Dieser lebte im 4. Jahrhundert und wurde der Schutzheilige der germanischen Franken. Von ihm erzählte man, er habe an einem kalten Wintertag seinen Mantel mit einem Bettler geteilt. Durch diese Tat wurde er zum Vorbild christlicher Nächstenliebe.

 

Die Martinskirche hat mehrere Um- und Anbauten erfahren. Ihre Fundamente sind romanisch und stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die schießschartenähnlichen Fenster an der unteren Hälfte des Turmes erinnern daran, dass es sich um eine alte Wehrkirche handelt. In Kriegszeiten suchten die Dorfbewohner Schutz in der Kirche und in dem ummauerten Kirchhof. Die Kirche selbst hat gotische Bauelemente (Spitzbogenfenster), wurde aber verschiedentlich umgebaut (sichtbar an den unregelmäßigen angeordneten Fensteröffnungen). Der Chor ist  spätgotisch und wurde im 15. (oder erst im 16.) Jahrhundert erbaut. Die vielen eingegravierten Jahreszahlen aus der Zeit zwischen 1600 und 1621 erinnern an einen großen Umbau, der durch den bekannten Baumeister Schickardt veranlasst wurde. Damals wurde auch der künstlerisch besonders wertvolle und in seiner Art einmalige Emporenaufgang an der nördlichen Außenseite der Kirche geschaffen. Die Kirche ist jedoch älter, als der jetzige Bau erkennen lässt. Die Lage auf dem in das Neckartal vorragende Bergvorsprung, die Benennung nach dem Schutzpatron der Franken und schließlich die Tatsache, dass während des Mittelalters die Kirche ein Mittelpunkt für andere Dörfer in der Nachbarschaft war, sprechen dafür, dass die Anfänge der Kirche bis in die frühen Zeiten des Christentums zurückreichen. Nach dem Sieg der Franken über die heidnischen Alemannen drang das Christentum im 6. Jahrhundert in unserem Raum vor. Schon bald mag in Großingersheim dem Jahre 779 setzt den sicheren Bestand des Christentums in Ingersheim voraus. Im frühen Mittelalter hatten das Eigentumsrecht an der Pfarrei höchstwahrscheinlich die Grafen von Ingersheim - Calw oder die Freiherren von Ingersheim, von denen die Pfarrei auf irgendeinem Weg an die Markgrafen von Baden überging. Der Hauptpfarrer hatte den sonntäglichen Gottesdienst zu halten, und sechs Kapläne lasen ihre Messe an den Nebenaltären oder in den Kapellen zu Kleiningersheim und Geisingen. Die Reformation wurde in Großingersheim früh durchgeführt. Nach der Rückkehr von Herzog Ulrich wurde 1535 der erste evangelische Pfarrer Johann Engelmann nach Großingersheim berufen. Später wurde er in Mömpelgard Hofprediger bei Herzog Christoph. Während des Dreißigjährigen Krieges und zur Zeit der Franzoseneinfälle 1693 haben der Ort und auch die Kirche sehr gelitten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt. In den folgenden Jahren mussten die Decke und die Fenster erneuert werden. Auch der Turm, der schon in früheren Jahrhunderten durch Blitzschlag gelitten hatte und bei dem befestigt werden.

Bei der Kirchenrenovierung 1961/62 kamen unter dem Verputz Wandmalereien aus der Zeit um 1600 zutage. An der Nordseite erkennt man 13 Apostel mit ihren typischen Insignien (auch Paulus ist dabei), darüber David mit der Harfe und Jubal mit der Zither (nach 1. Mose 4,21 ist er der Erfinder der Musikinstrumente). An der Südseite sieht man das Volk Israel in der Wüste. Vor der Zeltstadt werden Manna und Wachteln gesammelt, rechts steht Mose, dahinter Aaron (2. Mose 16). Es ist eine Seltenheit, dass nach der Reformation Bilder aus dem Alten Testament gemalt wurden. Darüber in einem Bogenfeld ist die himmlische Welt dargestellt: In der Mitte Gott Vater darunter musizierende Engel, einer von ihnen (Luzifer?) wird in die Tiefe gestürzt. Die Ummalung der Chorfenster und die sehr schöne Rollwerkbemalung um den inneren Chorbogen geben dem Raum sein Gepräge. Im Gewölbe sind feine Blumenmotive und Abbildungen der vier Evangelisten. Die Schlusssteine tragen die Wappen von Baden und von Württemberg (beide Fürstenhäuser hatten im Mittelalter Besitzungen in Großingersheim), und auf dem dritten ist da Lamm Gottes abgebildet.

Besonders schön ist die mit Schmiedeeisen beschlagene Tür aus dem 15. Jahrhundert. Ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammt das gotische Chorgestühl. Hier saßen die Kapläne, deren es damals immer mehrere zugleich gab, während des Gottesdienstes. Der Kruzifix wurde 1962 von Bildhauer Steiner aus dem Holz einer alten Eichensäule aus dem 17. Jahrhundert gehauen. Der Taufstein, der bei der Renovierung einen Kupferdeckel erhielt, stammt aus der dem 17. Jahrhundert.

Die im Krieg beschädigten Chorfenster wurden 1962 durch neue ersetzt. Kunstmaler Kohler aus Stuttgart hat die drei großen farbigen Chorfenster entworfen und gestaltet. Das mittlere Fenster zeigt den auferstandenen und wiederkommenden Christus auf dem Weltenmeer. Zu seinen Füssen sieht man das Schiff der Kirche. Das Thema des linken Fensters ist der Turmbau zu Babel. Die Auflehnung der Menschen gegen Gott sowie das Niederfahren Gottes gegen die Empörer ist hier wiedergegeben. Das Gegenstück dazu bringt das rechte Fenster, welches das Pfingstgeschehen verdeutlicht. Die Einmütigkeit der von Gottes Geist erfüllten Menschen, sowie der Gedanke der Weltvollendung, dargestellt durch die zwölf Tore des himmlischen Jerusalem, sind hier sichtbar.

Der Prospekt der Orgel stammt aus der Barockzeit (18. Jahrhundert). 1965 erhielt die Kirche vier neue Bronzeglocken mit den Tönen f - as - b - des.

BRÜHL II – Wohnen in einem idyllischen Umfeld

Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken. Alle Informationen stehen als PDF um Download zur Verfügung.  mehr...

zum Tag des Friedhofs...
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bietet Brigitte Popper einen Rundgang über den alten Friedhof von Großingersheim, dem zukünftigen Park der Erinnerung an. Beginn ist am Sonntag, den 19. September um 16.00 Uhr bei der Martinskirche.  mehr...

12. September Tag des offenen Denkmals
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Veranstaltungskalender 2010/2011

Der neue Veranstaltungskalender ist da !! mehr...

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Wegen des Bietigheimer Pferdemarktes bleibt das Rathaus am Montagnachmittag, 6. September 2010, geschlossen. mehr...

Gemeinderatssitzung am 07.September 2010
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Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Dienstag, 07. September 2010 um 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses statt. mehr...

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