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Ingersheim stellt sich vor

Ingersheim Ansicht

Lage
Ingersheim liegt am westlichen Ufer des Neckars, eingebettet in Wiesen, Felder und Weinberge, verkehrsgünstig am Rande der Region Stuttgart. Viele Einwohner pendeln in die nahegelegenen Industriezentren Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg und auch bis Stuttgart.       
Eingebunden in eine Verwaltungsgemeinschaft mit Bietigheim-Bissingen und Tamm hat die Gemeinde jedoch ihren eigenständigen Charakter behalten.

Teilorte
Ingersheim besteht aus den knapp drei Kilometer von einander entfernten Ortschaften Groß- und Kleiningersheim. Im Januar 2002 konnte der 30-jährige Zusammenschluss von Klein- und Großingersheim gefeiert werden. Mit der Vereinigung wollten die beiden Gemeinden ihre Wege, die sich 1829 getrennt hatten, wieder gemeinsam beschreiten. Vom Zusammenschluss der damals ca. 800 Einwohner zählenden Gemeinde Kleiningersheim mit dem fast 3000 Einwohner zählenden Großingersheim haben beide Gemeindeteile in der Vergangenheit reichlich profitiert. Der inzwischen auf ca. 1200 Einwohner angewachsene Ortsteil Kleiningersheim wurde im Rahmen des Programms „Einfache Stadterneuerung“ des Landes Baden-Württemberg vorbildlich saniert und weist eine hohe Wohn- und Lebensqualität auf.

Gemeindeeinrichtungen
Die meisten Gemeindeeinrichtungen befinden sich im Ortsteil Großingersheim, wie die Grundschule, die Sport- und Festhallen, die Sportplätze und die Gemeindeverwaltung. Durch die Weitsicht der damaligen Gemeinderatsmitglieder ist Ingersheim zu einem gesunden Gemeinwesen mit rund 6000 Einwohnern herangewachsen.

Landwirtschaft
Der Ort ist eine landwirtschaftlich orientierte Gemeinde mit Ackerbau, aber auch Wein- und Obstwirtschaft und kleineren Industrie- und Handwerksbetrieben vor allem im Ortsteil Großingersheim. Auf sehr guten bis guten Böden werden Sonderkulturen angebaut. Die Viehhaltung ist trotz guter Futtergrundlagen im Neckartal rückläufig. Es besteht jedoch weiterhin Nachfrage nach Pachtflächen für Ackerbau (Hauptanbau Getreide, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln).

Handel, Handwerk und Gewerbe
Kleinere Industrie- und Handwerksbetriebe finden sich hauptsächlich in Großingersheim. Weitere zukunftsorientierte Betriebe haben sich im Gewerbegebiet "Gröninger Weg" angesiedelt. Leistungsfähiges Gewerbe und Handel für den örtlichen Bedarf sind vorhanden und beleben den Ort.

Eigenentwicklung
Die am Rande der Entwicklungsachsen gelegene Gemeinde ist durch eine kontinuierlich betriebene Eigenentwicklung geprägt. Vor allem die Erweiterung des Ortes mit zeitgemäßen Wohngebieten,dem Baugebiet "Holderweg Süd", in dem ca. 352 Wohneinheiten entstanden sind, die abgeschlossene Sanierung des Ortskerns Kleiningersheim und die Umgestaltung der Ortsmitte Großingersheim mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Landessanierungsprogramm machen dies deutlich. 
Zuletzt wurde die Erweiterung des Baugebietes "Hausgärten Brühl" erschlossen. Das neu entstandene Gebiet "Brühl II" mit ca. 3 ha Größe liegt in exponierter Südhanglage mit Einfamilien- und Doppelhausbebauung.


Ortskernsanierung
Der Hindenburgplatz, der den zentralen Ortsmittelpunkt von Großingersheim darstellt und an welchem die sehenswerte Martinskirche liegt, hat mit einem großen Aufwand ein neues, freundliches Gesicht bekommen. Geprägt von Granitsteinen und viel Grün wird der Hindenburgplatz samt seinem Umfeld zu einem wirklichen Dorfmittel- und Treffpunkt. Mit finanzieller Unterstützung des Landes wurden auch die Marktstraße und die Kirchgasse umgestaltet. Im Jahr 2000 wurde die Wohnumfeldverbesserung im Pflaster abgeschlossen. Dann schließen sich Krebs-, Otter-, Hohl-, Hühner- und Kugelberggasse an. Durch die Aufnahme der Gemeinde in das Sanierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg konnten auch private Modernisierungs- und Bodenordnungsmaßnahmen durch Zuschüsse initiiert werden. Der Gemeinderat hat die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes 1999 beschlossen und zur Realisierung der Sanierungsziele einen Rahmenplan und eine Gestaltungsrichtlinie erlassen. Für die Jahre 2006 und 2007 hat die Gemeinde einen Aufstockungsantrag für das Sanierungsgebiet gestellt und wird nun weitere 300.000 € Landesmittel für die funktionsgerechte Umgestaltung des Rathauskomplexes am Hindenburgplatz erhalten. 2008 wurde auch Kleiningersheim in das Landessanierungsprogramm aufgenommen.

Wohn- und Erholungswert
Wohn- und Erholungswert sind in Ingersheim hoch. Einwohner und Besucher genießen das schöne Neckartal mit seinen Steilhängen, das interessante Wanderwege und einmalige Aussichtspunkte bietet.

Vereinsleben
Ein reges, traditionelles Vereinsleben mit Feiern und Festen fördert die Dorfgemeinschaft der beiden Teilorte. Mit dem Blasorchester, der Singgemeinschaft, dem Akkordeonverein, dem Musikverein und den beiden Kirchenchören könnte man den Ingersheimern eine besonders musische Neigung unterstellen.
Neben eigenen Auftritten werden von den Vereinen auch andere kulturelle Veranstaltungen organisiert.


Kunst und Kultur
Bürgermeister Volker Godel hat kurz nach seinem Amtsantritt eine neue Reihe "Kunst und Kultur im Rathaus Ingersheim" mit mehreren Ausstellungen jährlich und unterschiedlichen Rathauskonzerten ins Leben gerufen. Auch die sommerliche Veranstaltungsreihe „Kultur im Schloss“ im traumhaft schönen Schlosshof von Kleiningersheim locken immer wieder viele Besucher an - zumal sich dann auch die Gelegenheit bietet, die Außenanlagen des in Privatbesitz befindlichen Schlosses zu besichtigen.

Sport
Sport hat in Ingersheim traditionell einen hohen Stellenwert. Unter dem Dach des SKV Ingersheim sind verschiedene sport- und kulturtreibende Vereine organisiert. Die größte Mitgliederzahl weist der im Jahr 1999 100 Jahre alt gewordene Turnverein mit ca. 800 Mitgliedern auf. Zweitgrößter Sportverein mit ca. 400 Mitgliedern ist der Fußballverein Ingersheim, der für seine Nachwuchsarbeit schon mehrfach durch den Württembergischen Fußballverband ausgezeichnet wurde. Weiterhin gibt es noch den eigenständigen TSV Kleiningersheim. Der Tennisclub ist mit einer großzügigen Freianlage vertreten. Vergessen darf man nicht die zahlreichen anderen Vereine und Institutionen. Eine ganz besondere Rolle in der Vergangenheit hat der Motorsportclub Ingersheim gespielt, dessen Vereinsgelände lange Austragungsort für Läufe zur Deutschen Meisterschaft war. Da das Gelände heute in einem Landschaftsschutzgebiet liegt, können keine Motorsportwettbewerbe mehr durchgeführt werden, so dass der Verein sich nunmehr auf den BMX-Rad-Sport konzentriert.

Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten sind in Großingersheim die Martinskirche und das Ensemble mit Altem Friedhof, Rathaus und der gastwirtschaft "Krone". Kleiningersheims Besonderheit ist die Georgskirche mit achteckiger Glockenstube und das Schloss, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann: Nachdem die Burg in der Mitte des 16. Jahrhunderts durch Krieg und Not verfallen war, errichtete Ritter Caspar Nothaft direkt neben der Burg um 1580 das Schloss im Renaissance-Stil, so etwa, wie es auch heute noch aussieht. 1600 gab der Herzog von Württemberg das Schloss als Lehen an den Geheimen Regierungsrat Melchior Jäger aus Gärtringen. 1726 erwarb Generalmajor Freiherr von Wöllwarth das Schloss - es wurde jedoch später vom Herzog von Württemberg wieder zurück gekauft. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss von dem Fabrikanten von Ostertag-Siegle, der es gründlich renovieren ließ, gekauft. 1921 verkaufte von Ostertag-Siegle das Schloss an den Oberstleutnant von Radowitz, der mit seiner Familie hier lebte. 1963 erwarb Prof. Dr. Leibrecht das Schloss, in dem jetzt seine Familie wohnt und die Schiller International University, INC, eine internationale Hochschule, verwaltet wird.

BRÜHL II – Wohnen in einem idyllischen Umfeld

Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken. Alle Informationen stehen als PDF um Download zur Verfügung.  mehr...

zum Tag des Friedhofs...
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Wegen des Bietigheimer Pferdemarktes bleibt das Rathaus am Montagnachmittag, 6. September 2010, geschlossen. mehr...

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