Heute leben

morgen gestalten

familienfreundlich

bürgeraktiv

demografiesensibel

Die Zukunft unserer Gemeinde...

... aktiv mitgestalten

Ingersheim, heute leben - morgen gestalten!

Managementverfahren

Um was geht es?

Das integrierte Managementverfahren „Familienfreundliche, bürgeraktive, demografiesensible Kommune“

 

Unter diesem Leitmotto fördert das integrierte Managementverfahren die nachhaltige strate­gische Ausrichtung in den Gemeinden und Städten Baden-Württembergs. Das Management­verfahren leitet dazu an, geeignete Strategien und Handlungskonzepte zur Bewältigung des demografischen Wandels umzusetzen. Es ermöglicht die aktive Mitgestaltung der Bürger­schaft und örtlicher Unternehmen, es mobilisiert neue Ideen und kreative Lösungen.

 

Das Managementverfahren bietet den Kommunen

  • professionelle unabhängige Prozessbegleitung
  • eine örtlich gut verankerte Projektgruppe
  • praxisbewährte Methoden zur Bürgerbeteiligung
  • ein ganzheitliches strategisches Handlungskonzept
  • Qualitätssicherung und Feedback für die Umsetzung
  • begleitende Qualifizierungen für die örtlichen Akteure
  • sowie einen landesweiten Erfahrungsaustausch.

 

Das integrierte Managementverfahren ist ein Angebot des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag Baden-Württemberg, dem Kommunalverband für Jugend und Soziales, der Akademie Ländlicher Raum sowie der FamilienForschung des Statistischen Landesamtes.

 

Die drei Säulen

Prozessbegleitung – Bürgerbeteiligung – Handlungskonzept

Zusammen mit der Projektgruppe aus Gemeinderat, Verwaltung sowie wichtigen Multiplika­toren der örtlichen Bürgerschaft und Wirtschaft wird ein integriertes Handlungskonzept ent­wickelt, das wesentliche Strategien, Ziele und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung der Kommune im demografischen Wandel beinhaltet. Hierzu erhält jede Kommune eine pro­fessionelle externe Prozessbegleitung, die der kommunalen Projektleitung und Projektgruppe zur Seite steht. Um die Ideen und Aktivitäten der Bürgerschaft wirkungsvoll einfließen zu lassen, wird auf ein bewährtes Spektrum von erprobten Beteiligungsmodellen zurückgegriffen.

 

Qualifizierung des Demografie-Managements

Die prozessbegleitende Qualifizierung „Kommunales Familien- & Demografie-Management“ bietet den Entscheidungsträgern und Projektgruppen in den Kommunen das notwendige Know-how zu den wesentlichen fachlichen Herausforderungen im demografischen Wandel, zu innovativen Lösungsstrategien und Praxisbeispielen sowie bewährten Methoden des Prozess- und Beteiligungsmanagements. Die Qualifizierung ermöglicht den örtlichen Akteuren darüber hinaus einen landesweiten Erfahrungsaustausch sowie ein kollegiales Coaching zu konkreten örtlichen Aufgabenstellungen.

 

Qualitätssicherung und Fortschreibung des Handlungskonzepts

Das integrierte Managementverfahren bietet darüber hinaus praxisbewährte Instrumente zur Qualitätssicherung an, um die Veränderungsprozesse auf ihre Effizienz und Wirksamkeit hin zu überprüfen und die Ziele kommunalen Handelns gemäß den sich wandelnden Anforde­rungen fortzuschreiben. Auf diese Weise erhalten alle Akteure die nötige Rückmeldung, was bereits gemeinsam erreicht worden ist und welche Herausforderungen künftig noch anstehen.

 

Die möglichen Handlungsfelder

Demografie-Strategie, Beteiligung, Zusammenarbeit

Wie können die demografischen Herausforderungen und Chancen in eine ganzheitliche kommunale Demografie-Strategie übersetzt werden, die von allen relevanten Akteuren und von der Bürgerschaft mit getragen und umgesetzt wird?

 

Betreuungs- & Bildungslandschaft, Familie & Beruf

Wie müssen die Betreuungs- und Bildungslandschaften für Kinder und Jugendliche gestaltet sein, wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien, damit unsere Kommune auch künftig als Lebensmittelpunkt für junge Menschen attraktiv bleibt?

 

Älterwerden, Zusammenleben der Generationen und Kulturen

Was braucht unsere Kommune für ein aktives Älterwerden und lebendiges Miteinander von Jung und Alt, Neubürgern und Alteingesessenen – damit alle Generationen und Kulturen ihre Erfahrungen und Kompetenzen in das Gemeinschaftsleben einbringen können?

 

Gesundheitsversorgung, Beratung, Hilfe, Pflege

Welche Netzwerke zur Gesundheitsversorgung, Beratung, Hilfe und Pflege braucht unsere Kommune – damit älter werdende Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in belastenden Lebenslagen so gut wie möglich unterstützt werden?

 

Siedlungsstruktur, Nahversorgung, Mobilität, Daseinsvorsorge

Wie müssen Siedlungsentwicklung, Infrastruktur, Nahversorgung und Mobilität für die Menschen gestaltet sein – damit auch angesichts rückläufiger Bevölkerungszahlen eine attraktive Grundversorgung und ein lebendiges Miteinander erhalten bleiben?

 

Weitere Informationen zum Managementverfahren finden Sie auf:

 

www.kommunales-managementverfahren.de

Zukunftswerkstatt 19.07.2014
Zukunftswerkstatt 19.07.2014
16.12.2014: Die Gemeinde wird mit dem Qualitätssiegel des kommunalen Managementverfahrens ausgezeichnet
16.12.2014: Die Gemeinde wird mit dem Qualitätssiegel des kommunalen Managementverfahrens ausgezeichnet

Fahrplan Ingersheim:

 

März 2013

Bewerbung um Teilnahme am Managementverfahren

 

April 2013

Der Programmbeirat entscheidet über die Bewerbungen. Die Gemeinde Ingersheim wird als eine von landesweit 21 Kommunen für die Teilnahme ausgewählt.

 

25. Juni 2013

Jens Ridderbusch von der FamilienForschung stellt das Managementverfahren in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vor.

Der Gemeinderat erteilt das Mandat für die Teilnahme.

 

16. Juli 2013

Auftaktveranstaltung für die Projektleiter aus allen teilnehmenden Gemeinden beim Statistischen Landesamt

 

23. November 2013

Die Gemeinde ist mit vier Teilnehmern bei der Demografiekonferenz in Gültstein vertreten.

 

2. Dezember 2013:

Erstgespräch mit der Verwaltung, Vereinbarung der Zusammenarbeit

 

Februar 2014

"Ingersheim, heute leben - morgen gestalten" - unter diesem Motto wird die Gemeinde am Managementverfahren teilnehmen.

 

20. Februar 2014

Exkursion der Projektleiter und Bürgermeister nach Eichstetten am Kaiserstuhl: "Bürgergemeinschaft Eichstetten: Das Dorf übernimmt den Generationenvertrag"

 

17. März 2014

Bilanzwerkstatt der Projektgruppe "Wo stehen wir in Ingersheim?"

 

5. April 2014

Arbeitstagung "Kommunale Infrastruktur und Daseinsvorsorge im demografischen Wandel" in Offenburg

 

19. Juli 2014

Zukunftswerkstatt mit der Bürgerschaft in der SKV-Halle:

"Jung & Alt, alle Generationen und Kulturen: Wie wollen wir hier künftig leben?"

 

28. Juli 2014 & 22. September 2014

Strategiewerkstatt der Projektgruppe: "Von guten Ideen zum schlüssigen Konzept - Gemeinsam die Zukunft von Ingersheim gestalten"

 

11. Oktober 2014

Arbeitstagung "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf" - Strategien für eine zukunftsweisende kommunale Bildungs- und Familienpolitik in Stuttgart

 

5. November 2014

Exkursion der Projektleiter "Bildung, Erziehung und Betreuung in Ebersbach/Fils (BEBiE).

 

8. November 2014

Mit dem Backhaustag wird eine erste Idee aus der Zukunftswerkstatt umgesetzt.

 

16. Dezember 2014

Präsentation des Handlungskonzeptes "Ingersheim, heute leben - morgen gestalten" im Gemeinderat.

Im Rahmen der Sitzung wird die Gemeinde mit dem Qualitätssiegel des Managementverfahrens ausgezeichnet.

 

28. März 2015

2. Backhaustag und Ergebnisveranstaltung im Rathaus

 

29. Juni 2015

Arbeitstagung "Mobilität und Innenentwicklung im demografischen Wandel" in Bad Wildbad 

 

30. September 2015

Die 20 Modellkommunen erhalten im Neuen Schloss in Stuttgart Auszeichnung für wegweisende Zukunftsprojekte