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Ingersheimer Amtsblatt

ARCHIV: Akkordeonverein Ingersheim e.V.

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Zwei Schwestern und ein vereistes Land

25.10.2017 – 08.11.2017

Am vergangenen Wochenende war es soweit: Nach den Vorbereitungen der letzten Wochen und Monate wurde das Musical „Die Schneekönigin“ am Samstag und am Sonntag zur Aufführung gebracht. Bevor es losgehen konnte wurden die schauspielenden Kinder kostümiert, geschminkt und für den guten Ton mit Headsets verkabelt. Die Kulissen und die die restliche Technik waren schon an den beiden Probentagen davor aufgebaut worden. Bevor der Vorhang aufging war die Aufregung bei allen Beteiligten sehr groß, aber schon die ersten Szenen zeigten, dass alles sehr gut klappte. Gut 30 Kinder hatten große oder kleinere Rollen übernommen und spielten sehr überzeugend. Die Gesangsstücke wurden von den geübten Sängerinnen und Sängern Julia Gässler, Markus Rössle, Ralf und Swaantje Schwarzien hervorragend dargeboten, während die Kinder auf der Bühne die Szene dazu spielten. Das Orchester begleitete die Gesangsstücke und untermalte die Geschichte mit fröhlichen, traurigen und auch dramatischen Zwischenstücken, wodurch die Stimmung immer sehr gut rüber kam. Dort, wo die Geschichte nur schwer darstellerisch umgesetzt werden konnte, ergänzte Ralf Schwarzien als Erzähler.

Ein Musical zu einem runden Geburtstag des Akkordeonvereins ist mitterweile fast schon Tradition. So wurde dieses Jahr zum 60. Jubiläum die Geschichte einer Königin gewählt, die die Fähigkeit hat alles mit Eis zu bedecken, aber erst lernen muss -  mit Unterstützung ihrer Schwester - diese Fähigkeit im Positiven einzusetzen. Erzählt frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. Und auch dieses Musical kam bei den Zuschauern, unter ihnen viele Kinder, sehr gut an. Zwischendurch wurde gelacht und Szenenapplaus gegeben und am Ende wollte der Applaus überhaupt kein Ende nehmen. Stolz nahmen die SchauspielerInnen diesen entgegen und man sah ihnen die Freude über das gelungene Musical an. Die Schauspieler waren Kinder und Jugendliche das Akkordeonvereins, die Musik kam vom 1. Orchester. Die Gesamtleitung hatte Britta Schwarzien, sie wurde tatkräftig unterstützt von Lilli Bender und Julia Koffler. Im Hintergrund waren viele Eltern und andere Vereinsmitglieder aktiv. Die beiden Vorstellungen haben allen – Mitwirkenden und Zuschauern – sehr viel Spaß gemacht. Und die Beteilgten vor und hinter der Bühne sind mächtig stolz auf ihre Leistungen!