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Foto: Jochen Drexel

- typisch Ingersheim

Foto: Jochen Drexel

ARCHIV: Turnverein Ingersheim e.V.

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Kanufahrt

29.08.2017 – 12.09.2017

Am Samstag den 5. August 2017, begaben sich 32 mutige Wasserratten der Turnvereine Ingersheim und Sersheim auf die Enz. Die alljährige Kanutour der Sersheimer Turnerjugend startete wie gewohnt in Vaihingen und führte über Enzweihingen und Oberriexingen, vorbei an Unterriexingen bis zur Rommelmühle in Bissingen.

Während der Flussfahrt konnte vom bunt gemischten Haufen aus Turnerinnen und Turner, Gymnastinnen, Badmintonspieler und Kanufreunden die unterschiedlichsten Fahrstile beobachtet werden. So gab es zum einen die „Schwaben“, welche die gesamte Breite der Enz ausnutzten und somit ständig zwischen dem rechten und linken Ufer pendelten. Andere bevorzugten den Stil der „Biologen“, die mit ihrem Kanu fast jeden Baum streiften und so auf eher ungewolltem Weg neue Tierarten entdeckten. Außerdem gab es noch die „gemütliche Fraktion“, ganz nach dem Motto „warum sollten wir paddeln, wenn es doch auch eine Strömung gibt“ und die „alten Hasen“, die souverän jede Engstelle gekonnt durchfuhren. Natürlich gab es auch Überschneidungen der einzelnen Kanutypen, vor allem die „Unausgelasteten“ sah man in jedem Kanu. Jede Affenschaukel und Brücke wurde angesteuert, um in die kühle Enz zu springen. Natürlich ließen es sich die Turner nicht nehmen, einige ihrer Saltos und Schrauben aus dem Training zu zeigen. Bei dem ein oder anderen Wasserangriff auf die anderen Boote, war es unausweichlich, dass auch mal ein Kanu kenterte. Dennoch blieb genug Zeit um sich auch die Tierwelt auf der Enz anzuschauen. So bekamen die „Biologen“ die exotische Wespenspinne zu Gesicht bekamen. Aber es gab auch weit harmlosere Wegbegleiter, wie eine Schwanenfamilie mit ihren Jungen, sowie den im Vorfeld kennengelernten pelzigen Freund Ralf die Biberratte.

Nach knappen sechs Stunden auf der Enz erreichten die Jugendgruppe die Ausstiegsstelle in Bissingen und damit auch das Ende der Kanufahrt. Von dort aus ging es zurück nach Sersheim, wo das Essen auf den Grill kam. Um die leeren Bäuche zu füllen. Mit einem Wikingerschach-Spiel und netten Gesprächen am Lagerfeuer klang der Abend schließlich langsam aus.

Lena Brüggemann