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Foto: Jochen Drexel

- typisch Ingersheim

Ingersheimer Amtsblatt

Ingersheim informiert

Grillen verboten! Brandgefahr auf den Spielplätzen

12.08.2020

Aufgrund der aktuellen Trockenheit herrscht große Brandgefahr, deshalb ist das Grillen ab sofort auf dem Waldspielplatz am Forst und Spielplatz Saugraben untersagt.

Seien Sie bitte darauf bedacht, dass aktuell unsere Wälder und Wiesen durch den wenigen Niederschlag und die Hitze leicht in Brand geraten können.

Ingersheim informiert

Einladung zum Gespräch mit Bürgermeisterin Simone Haist (Einwohnersprechstunde)

14.08.2020

Liebe Ingersheimerinnen und Ingersheimer,

 

der direkte Draht zu Ihnen ist mir wichtig. Wenn Sie ein Thema oder Anliegen haben, das Sie mit mir persönlich besprechen möchten, lade ich Sie deshalb ein, mit mir ins Gespräch zu kommen.

 

Die zweite Einwohnersprechstunde findet statt am

 

Mittwoch, 02. September 2020 mit vorheriger Terminvergabe.

 

Von 15 – 17 Uhr Telefontermine (wir rufen Sie zum vereinbarten Zeitpunkt unter der von Ihnen angegebenen Rufnummer an)

Von 17 – 19 Uhr persönliche Termine im Sitzungssaal des neues Rathauses, Hindenburgplatz 10 (hier können die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt werden).

 

Pro Termin steht ein Zeitraum von max. 20 Minuten zur Verfügung. Gegebenenfalls kann ein Folgetermin vereinbart werden. In Anbetracht der aktuellen Situation ist ein Gespräch nur mit max. 2 Personen möglich. Wir bitten hierzu um Ihr Verständnis.

 

Bitte melden Sie sich bis spätestens Montag, 31. August um 12 Uhr telefonisch oder per E-Mail unter Angabe einer kurzen Beschreibung des Gesprächsthemas an.

 

Ihre Anmeldung nimmt Frau Lange entgegen:
julia.lange@ingersheim.de und 07142 9745-11

 

Ich freue mich über Ihr Interesse und unseren Austausch.

 

Ihre Simone Haist
Bürgermeisterin

Tennisclub Ingersheim

TCI Aktuell

12.08.2020

TCI-Wandergruppe wieder am Start unter Coronabedingungen

Mit 9 Wanderern startete die TCI Gruppe nach Bissingen um im Rothenackerwald einige Kilometer herunterzuspulen. Eingekehrt wurde im Schellenhof wo man den Tag gemütlich ausklingen lies.

 

TCI Mannschaften

Am Samstag, dem 15.08.2020 WTB Pokalfinale der Herren 50 um 10.00 Uhr aus unserer Anlage. Viel Erfolg.

Ingersheim informiert

Ingersheimer Wengerter gewinnt Kulturlandschaftspreis 2020

11.08.2020

Für seinen leidenschaftlichen Einsatz zum Erhalt der Steillagenterrassen am Rande des Ingersheimer Naturschutzgebiets wurde Felix Velte mit dem Kulturlandschaftspreis 2020 des „Schwäbischen Heimatbundes“ ausgezeichnet. Damit wird der engagierte Einsatz für nachhaltigen Natur- und Umweltschutz in Württemberg geehrt. Hierbei wird vor allem auf die traditionsbewusste Nutzung der Landschaft Wert gelegt.



Der Ingersheimer Winzer Felix Velte pachtete im Jahr 2015 einen verwilderten Wengert von der Gemeinde. Mit der Sanierung und der Neubestockung der Steillagenterrassen begann er im Sommer 2016. Zunächst mussten Unkraut und Bäume beseitigt werden. Mit einem Bagger wurde eine Schneise in den Weinberg gerissen, die als Arbeitsweg diente.



Daraufhin folgten die Sanierung und die teilweise Erweiterung der bestehenden Trockenmauern von oben nach unten. Da der Weinberg im Gemeindeeigentum liegt, bestand die Möglichkeit einer Förderung, um das Vorhaben voranzutreiben. Zudem mussten etliche naturschutzrechtliche Vorschriften eingehalten werden, die das Unterfangen zu einer noch größeren Herausforderung machten. Doch die alten Trockenmauern in den Weinbergen sollten auch für die Zukunft erhalten bleiben. Nach 2.500 mühevollen Arbeitsstunden im Wengert, gemeinsam mit Familie und Freunden, konnte im Frühjahr 2019 auf den Terrassen zwischen den die Kulturlandschaft prägenden Trockenmauern endlich wieder Wein kultiviert werden. Die Motivation nahm er aus seinem Idealismus, so der gelernte Weinbautechniker Felix Velte. Sein Vater, Eberhard Groß, machte ihn schließlich auf den Kulturlandschaftspreis aufmerksam, woraufhin er sich bewarb und verdientermaßen zu den diesjährigen Preisträgern zählt. Nicht nur für seine Arbeit im Wengert, sondern auch für seine selbst gekelterten Weine wurde Felix Velte ausgezeichnet. Im Rahmen einer internationalen Verkostung wurde er 2020 für seinen Lemberger mit dem 3. Platz des Vaihinger Löwens geehrt. Die Gemeinde Ingersheim gratuliert ganz herzlich!
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Im Anschluss an obigen Artikel finden Sie hier nun weitere Informationen rund um den Kulturlandschaftspreis 2020:

Die Preisträger des Kulturlandschaftspreises 2020 Landschaftspflege in vielen Facetten und der Albrand als Lernort.

Den Reichtum einer Kulturlandschaft rund um Bad Urach in den Mittelpunkt des Schulunterrichts zu nehmen - in ihren vielen Facetten von den artenreichen Wiesen bis zum charakteristischen Streuobstanbau: Das ist das Ziel eines langjährigen Schülerprojekts am Rande der Alb. Hierfür wurde es nun ebenso wie vier weitere Preisträger mit dem Kulturlandschaftspreis 2020 des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet. Zugleich wurde es auch zum Träger des diesjährigen Jugendpreises gekürt.

Alle fünf Preisträger, von Forchtenberg im Hohenlohekreis über das Enz- und Neckartal bis nach Bad Urach am Albtrauf im Kreis Reutlingen machen mit ihrem Engagement deutlich, dass die Auseinandersetzung mit den Ressourcen unserer Landschaften und deren Pflege, das Weitergeben von Wissen sowie Einblicke in ökologische Zusammenhänge überall im Land als generationsübergreifende Aufgaben angenommen sind. Weitere zwei Sonderpreise wurden an Initiativen vergeben, die sich für Kleindenkmale engagieren.

Wer sich in Württemberg, Hohenzollern und den angrenzenden Regionen um den Erhalt von Streuobstwiesen, Wacholderheiden, Trockenmauern und anderen landschaftsprägenden Elementen kümmert, kann sich um den Kulturlandschaftspreis bewerben, den der Schwäbische Heimatbund und der Sparkassenverband Baden-Württemberg jährlich ausloben. Wie vielfältig die Projektansätze und Initiativen sind, machen die diesjährigen Preise deutlich. Die Jugendpreisträger - Schülerinnen und Schüler des Uracher Graf-Eberhard-Gymnasiums - erarbeiten sich mit vielen Aktionen ein breites Bewusstsein für die Bedeutung der Kulturlandschaft und einen reflektierten Heimatbegriff.

Um Steillagenweinbau geht es bei Felix Velte aus Ingersheim. Familie Haag aus Forchtenberg sichert mit Schafen und Ziegen die Erhaltung den Artenreichtums entlang der Rebflächen, während die Ortsgruppe Kohlberg des Schwäbischen Albvereins mit der Ziegenbeweidung nachhaltig gegen die Verbuschung steiler Hanglagen vorgeht. Die Preisträger aus Vaihingen/Enz haben es sich zur Aufgabe gemacht, Streuobstwiesen als unseren größten Biotoptyp für die Zukunft zu erhalten.

"Ohne dieses beispielgebende Engagement wären viele der historisch wie ökologisch besonders wichtigen Strukturen und Schönheiten unserer durch Bewirtschaftung entstandenen Landschaft bereits verschwunden", betonte der Vorsitzende der Jury, Dr. Volker Kracht, bei der Bekanntgabe der Preisträger.

Jeder Hauptpreisträger erhält ein Preisgeld von 1.500 €, der Kleindenkmalpreis wird mit je 500 € belohnt. Die Preissumme werden vom Sparkassenverband Baden-Württemberg sowie der Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung gestellt. Überreicht werden die Auszeichnungen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Januar 2021 in Stuttgart. Ausführliche Informationen zu den aktuellen und allen bisherigen Preisträgern finden Sie unter www.kulturlandschaftspreis.de.

Zeitzeugen am Wegesrand

In Talheim (Landkreis Heilbronn) ebenso wie in Althütte (Rems-Murr-Kreis) werden zwei Projekte für ihre beispielhafte Dokumentation und Sicherung von Flurdenkmalen ausgezeichnet. Überzeugend ist bei beiden die spannende Vermittlung ihrer Ergebnisse - in Talheim mit einem reich illustrierten Buch, in Althütte mit Vorträgen und Exkursionen vor Ort.


Die Preisträger des Kulturlandschaftspreises 2020
Jugend-Kulturlandschaftspreis 2020

Graf-Eberhard-Gymnasium, 72574 Bad Urach (Landkreis Reutlingen)

Aktivitäten und Aktionen zum Thema Streuobst und Magerrasen - gemeinsam getragen von Schülern und Lehrern.
Der besondere Reichtum der Kulturlandschaft rund um Urach mit ihren Magerrasen und Streuwiesen hat am örtlichen Gymnasium über lange Jahre zahlreiche Aktionen und Aktivitäten entstehen lassen, die diesen Schatz sichern und fördern. Inzwischen sind daraus längst ständige Arbeitsgruppen geworden, die von Schülern und Lehrern gemeinsam getragen und organisiert werden. Mit jährlicher Magerrasenpflege im nahe gelegenen Naturschutzgebiet, Baumschnittkursen, Apfelsaftgewinnung, Imkerei und Insektenexkursionen in jeweils definierten Klassenstufen auf dem Schulgütle und mit weiteren dadurch angeregten Umweltaktionen der SMV erarbeiten sich die Schüler ein breites Bewusstsein für die Bedeutung dieser Kulturlandschaft und einen reflektierten Heimatbegriff.

Kulturlandschaftspreis 2020

(von Nord nach Süd)

Familie Dieter Haag, 74670 Forchtenberg (Hohenlohekreis)

Landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb mit Schafen und Ziegen - Landschaftspflege und Direktvermarktung.

Mit insgesamt fast 400 Schafen und Ziegen in drei Herden beweidet Familie Haag in enger Absprache und im Auftrag des Naturschutzes etwa 50 ha Landschaftspflegeflächen innerhalb der Rebflächen rund um das Winzerstädtchen Forchtenberg in Hohenlohe. Im Nebenerwerb sichern sie den Artenreichtum in den zwischen den Rebflächen verbliebenen Naturflächen und aufgegebenen Weinbergen. Dass Zauneidechse, Schlingnatter, Wilde Tulpe und Träubelhyazinthe am Kocher und in seinen Nebentälern noch geeigneten Lebensraum finden, gehört zu den Verdiensten dieses fachkundigen Landschaftspflegebetriebs.

Streuobstinitiative Vaihingen/Enz und Umgebung, 71665 Vaihingen/Enz (Kreis Ludwigsburg)

Lebensraumerhaltung durch Aufpreisvermarktung, zahlreiche Aktionen und Projekte zum Thema Streuobst.

10 Jahre ist das Aktionsbündnis Streuobst-Aufpreis-Initiative inzwischen alt und kann auf eine wirkliche Erfolgsgeschichte zurückblicken bei dem Ziel, Streuobstwiesen als unseren flächenmäßig größten Biotoptyp für die Zukunft zu erhalten. Mit strengen Kriterien in den Obsterzeuger-Verträgen – ohne Mineraldünger, Pestizide, Insektizide und mehr, jährlichen Stichprobenkontrollen und Resteverwertung bei Viehaltern – hat sich die überwiegend ehrenamtlich tätige Initiative den Ruf kleinlich zu sein, erworben. Aber 180t verwertetes Obst und – dank der Zusammenarbeit mit einem engagierten Apfelschorle-Produzenten – ein guter Abnahmepreis für das Obst sind die Kennzahlen für den Erfolg.

Weingut Felix Velte, 74379 Ingersheim (Kreis Ludwigsburg)

Wiederaufbau von 210qm Weinbergmauern in Steillage und Wiederbepflanzung mit traditionellen Rebsorten sowie Obstbäumen.

Über sechs Jahre lang hat der junge Winzer Felix Velte seine Freizeit darin investiert, zwei lange brachliegende Weinberge mit Steillagenterrassen zu sanieren, neu zu bestocken und wieder in die Ingersheimer Kulturlandschaft einzugliedern. Mit der Unterstützung von Familie, Freunden und Verwandten sind in dieser Zeit über 210 qm naturnahe, landschaftsprägende Weinbergmauern und bewirtschaftbare Terrassen entstanden, auf denen nun Weine mit besonderem Qualitätsstandard herangezogen und im neu gegründeten Weingut vermarktet werden.

Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Kohlberg, 72664 Kohlberg (Landkreis Esslingen)

Landschaftspflege mit Ziegen auf Magerrasen an steilen Hängen.

Jusi, Floriansberg und das Neuffener Hörnle sind markante Landmarken und beliebte Wanderziele am Albtrauf und zeichnen sich durch Magerrasen mit großem Artenreichtum aus. Die Bedrohung dieser artenreichen Wiesen durch mangelnde Beweidung und Verbuschung hat vor 10 Jahren die Kohlberger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins dazu gebracht, sich selbst eine Ziegenherde zuzulegen und die Pflege dieser bedeutsamen Kulturlandschaftselemente zu übernehmen. Dank ihrer Fachkunde und mit hohem ehrenamtlichen Engagement gedeihen in den Pflegeflächen weiterhin viele typische Tier- und Pflanzenarten, darunter ausgesprochene Raritäten.

Sonderpreis "Kleindenkmale" 2020

Holde und Dietrich Gaa, 74388 Talheim (Landkreis Heilbronn)

Verfasser der Buchs "Kleindenkmale. Aus der Talheimer Geschichte" nach langjähriger Forschungsarbeit.

In einem fesselnd zu lesenden und ausgezeichnet illustrierten Buch haben die Autoren die Ergebnisse ihrer langjährigen Gelände- und Archivrecherche zu den Kleindenkmalen von Talheim zusammengefasst. Die Entstehungsgeschichte von 333 Grenzsteinen und anderen Kleindenkmalen wird darin lebendig und bringt interessierten Mitbürgern das Wissen um diese Zeugnisse ihrer Geschichte näher.

Manfred Tegenkamp, 71566 Althütte (Rems-Murr-Kreis)

Erfassung und Dokumentation der über 400 Kleindenkmale in Althütte.

Mit Wissbegier, vorbildlichem Engagement und dem Willen, ihre neue Wahlheimat näher kennen zu lernen haben der Preisträger und seine Frau die Kleindenkmale von Althütte gesucht, per GPS digitalisiert, fotografisch dokumentiert und beschrieben. Neben fast 350 Grenzsteinen, etlichen Brunnen, Backhäusern und weiteren Zeugen der Geschichte gehören auch 33 sogenannte Haussteine dazu, die viel über die Geschichte des jeweiligen Hauses erzählen. In zahlreichen Vorträgen und Wanderungen zu den Objekten hat Herr Tegenkamp das Thema breit in die Öffentlichkeit getragen.

Fundsachen

Fundsachen

12.08.2020

Dem Fundamt wurde folgendes gemeldet:

1 zugeflogener Kanarienvogel in Kleiningersheim

 

Eigentumsansprüche können auf dem Rathaus, Fundamt im Bürgerbüro, Zimmer 1, Tel. 07142/9745–22 und 9745–29, geltend gemacht werden.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

BUND Kinderferienprogramm 2020: Auf der Suche nach Schwalben in Kleiningersheim

12.08.2020

Schwalben in Kleiningersheim“ war das diesjährige Motto fürs Kinderferienprogramm des BUND Ortsverbands..

Pünktlich waren die angemeldeten Kinder an der Kleiningersheimer Kelter erschienen, um mit Karin Zimmer, Solveigh Schulte und Doris Pfeiffer-Bay nach Schwalben Ausschau zu halten.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung wurde die Aufgabe erläutert:  Die Gruppe soll Schwalbennester finden und auch Schwalben anhand ihres typischen Flugbild erkennen. So sind innerhalb von Ortschaften vor allem Mehlschwalben zu erwarten, die ihren Namen ihrer weißen Unterseite verdanken. Auch die Schwanzform ist ein Unterscheidungsmerkmal der Schwalbenarten. So haben Mehlschwalben einen kurzen breiten Schwanz, während Rauchschwalben an ihren langen Schwanzspitzen und dem braunen Kehlfleck eindeutig zu unterscheiden sind. Merkmale, die beim Bild in den Himmel leicht zu erkennen sind.

Futter und Nestbaumaterial sind zwei wichtige Faktoren, dass Schwalben sich im Sommer bei uns aufhalten.

Mit Klemmbrett und Fotocollage ausgestattet, machten sich die Kinder auf die Suche nach Schwalbennestern und wurden gleich an der Kelter fündig. Sechs künstliche Nisthilfen befinden sich dort unter dem Dachvorsprung. Ein Blick auf den Boden unter den Nestern liefert sofort die Antwort, ob das Nest angenommen ist.

Weiter ging die Tour entlang der Austraße, wo einige von den Schwalben selbst gebaute Nester entdeckt wurden: Ein interessantes Bauwerk aus einer Vielzahl kleiner Lehmkügelchen. Die Gruppe verteilte sich, so dass einige schon an der Aussegnungshalle die dort vor zwei Jahren wieder angebrachten sechs Nester entdeckten, während die anderen Mehlschwalben im Flug entdeckten und mit den Anwohnern ins Gespräch kamen. So wurden wir auf weitere Nester am Bankgebäude aufmerksam gemacht.

Mit sicherem Gespür und geschärftem Blick zog es einige Kinder die Hessigheimer Straße hinauf und entdeckten weitere belegte Nester in der Wolfsgrubenstraße. Der rege  Flugverkehr lud zum Verweilen ein.

Jetzt führte uns unser Weg aus dem Ort hinaus zum Heckenhof. Wir wollten noch Rauchschwalben finden, die sich bevorzugt in Stallungen aufhalten. Gerne hat uns Frau Eckert auf Anfrage zugesagt, dass sie uns die Schwalbennester in den Kuhställen zeigt. Schon auf dem Weg hin, konnten wir eindeutig Rauchschwalben im Flug erkennen.

Die Nester  waren nicht so einfach im Gebälk der Stallungen zu erkennen, dafür waren Kühe und Kälber eine weitere Attraktion. Auch Fragen nach den landwirtschaftlichen Maschinen interessierten natürlich vor allem die Jungs.

Wenn es nach den Kindern gegangen wäre, hätten wir noch lange auf dem Heckenhof bleiben können. Aber eine weitere Aufgabe wartete noch auf uns. Wir notierten auf dem Rückweg noch im Vorbeigehen die ungenutzten Nester am Vereinsheim Schönblick, bevor wir zur verdienten Vesperpause im Kleiningersheimer Pfarrgarten einkehrten.

Da es die Schwalben immer schwerer haben, Lehmpfützen zum Nestbau zu finden, sind künstliche Nester eine gerne angenommene Hilfe. Wir Betreuerinnen hatten uns im Vorfeld mit der Bauanleitung von Mehlschwalbennestern beschäftigt und für jeden der Teilnehmer Material vorbereitet. Nach eifrigem Arbeiten mit Holzbrett, Hammer, Nägeln und gipsbasierter „Matsche“ sind genau rechtzeitig zum Ende der Veranstaltung wunderschöne Schwalbennester entstanden.

Die Bauwerke müssen einige Tage trocknen und noch ein Deckbrett bekommen. Den Kindern wurde der Auftrag mitgegeben, dass sie sich zuhause mit ihren Eltern besprechen sollen, ob es einen Platz für ihr Nest gibt. Beachten muss man dabei, dass die Höhe stimmt, ein Dachvorsprung da ist und dass unterhalb des Nests, wenn es angenommen wird, sich Kot ansammeln wird.

Wir vom BUND Ortsverband werden uns in den nächsten Wochen darum kümmern, dass die Schwalbennester einen guten Platz finden. Denn bevor uns die Schwalben im Herbst verlassen, halten sie Ausschau nach einem potentiellen Nistplatz fürs nächste Jahr.

Recht herzlich möchten wir uns für die Gastfreundschaft bei Frau Eckert vom Heckenhof bedanken. Als weitere Idee nehmen wir gerne mit, dass ein Besuch der örtlichen landwirtschaftlichen Betriebe für unsere Kinder eine Bereicherung sein kann (kazi).

WIR - Bürger für Ingersheim

Vorgehen bei der Erschließung des Gewerbepark Bietigheimer Weg - südliche Erweiterung“

14.08.2020

Stellungnahme der Gemeinderatsfraktion WIR-Bürger für Ingersheim zu
Angelegenheiten der Gemeinde (gemäß Redaktionsstatut 25.9.18 / 2.1.3)

In der letzten GMR-Sitzung unter Vorsitz von BM Godel am 28.04.20 wurde in TOP 3 auf unseren Antrag das „Vorgehen bei der Erschließung des Gewerbepark Bietigheimer Weg - südliche Erweiterung“ behandelt.

Da WIR den Ausführungen der Verwaltung entnehmen konnten, dass ein wesentlicher Aspekt unseres Antrags nicht beachtet wurde, haben wir auf eine Abstimmung verzichtet. Auch unsere Intension bei der Antragstellung vom 28.1.2020, dass dies in den Bebauungsplanentwurf einfließen soll, wurde insofern hinfällig, da dieser in der unveränderten Form bei einem späteren Tagesordnungspunkt zur Abstimmung vorlag.

WIR werden die Forderung als Stellungnahme zu dem ausliegenden Flächennutzungs- und Bebauungsplan erneut formulieren und hoffen auf breite Unterstützung der Ingersheimer Bürgerschaft.

Was wollen WIR?

Grundsätzlich lehnen wir die Erschließung weiterer Gewerbeflächen auf Ingersheimer Markung ab.

Wenn aber die Mehrheit der Ingersheimer Bevölkerung das will, dann sollen die weiteren Bauabschnitte so gestalten werden, dass jeder für sich eine abgeschlossene Einheit darstellt und nur so viel Vorleistung wie nötig, erbracht wird. Damit ist sichergestellt, dass wir mit unseren Ressourcen sorgfältig umgehen.

Das bedeutet,

1.    dass die ALTANTA angebotene Fläche, im Osten so reduziert wird, dass der Wirtschaftsweg zum Kehrsbachhof öffentlich bleibt und weterihin genutzt werden kann;

2.    dass die „Stümmelstraße“ im Osten noch nicht gebaut wird, weil sie noch nicht gebraucht wird.

3.    dass die Überplanung der Fläche der Gemeinschaftsunterkunft erst dann gemacht wird, wenn weitere Bauabschnitte dies erfordern.

Nutzen auch Sie im Rahmen der vorgegebenen Frist vom 10.8.-25.9.20 die Möglichkeit, eine persönliche Stellungnahme abzugeben.

 

WIR haben in dem Plan aus den Auslegungsunterlagen unseren Änderungsvorschlag durch Schraffur kenntlich gemacht!

Karin Zimmer und Tobias Willmann / WIR – Bürger für Ingersheim

Musikverein Kleiningersheim e.V.

Musikalisches ABC Teil 4

11.08.2020

G wie Georgskirche

Schon im 11. Jahrhundert gab es in Kleiningersheim eine Kapelle, die an das Schloss angegliedert war und als das 200 Einwohner zählende Dorf ab 1591 dann einen eigenen Pfarrer hatte, wurde 10 Jahre später ein Kirchenneubau in Angriff genommen. Die alte Kapelle wurde abgerissen, und in die Dorfmitte wurde die neue Kirche im Stil der Frührenaissance gebaut. Auch heute steht die Kleiningersheimer Georgskirche quasi in der Ortsmitte gemeinsam mit der Kelter und dem Rathaus. Mit der evangelischen Kirchengemeinde pflegen wir einen regen Austausch. Hier haben wir schon bei Hochzeiten, der Konfirmation, an Weihnachten und beim Erntebitt-gottesdienst mitgemacht. Auch haben wir schon des Öfteren in kleinen Gruppen an Heilig Abend die Christmette begleitet und natürlich gehört der Gottesdienst bei Kultur im Schloss zu unseren festen Programmpunkten. Ein Highlight ist es auch immer wieder, wenn wir ein Konzert in der Georgskirche gestalten, dies konnte man zuletzt 2019 bei der Verabschiedung unseres langjährigen Dirigenten Uwe Lehmann erleben. Aber auch der Hof beim Pfarrhaus ist eine schöne Kleiningersheimer Lokalität an der man uns schon bei Platzkonzerten erleben konnte.

H wie (SKV-) Halle

Auch wir vom Musikverein Kleiningersheim nutzen regelmäßig die SKV – Halle und sind froh, dass es diese gibt. Natürlich ist das Vereinsheim Schönblick sowie der dazugehörige Festplatz unser Hauptveranstaltungsort, aber allein durch den beschränkten Platz sind Konzerte im Vereinsheim kein wirklicher Genuss. Deshalb findet unser Jahreskonzert auch meistens in der SKV – Halle statt. Da unsere Konzerte immer unter einem Motto stehen kann sich in der SKV – Halle auch unser Deko Team frei entfalten und nach Lust und Laune dekorieren. Auch hatten wir schon gemeinsame Konzerte mit dem Blasorchester Ingersheim und der ‚Entente Musicale‘ in der SKV – Halle. Ebenso beteiligten wir uns schon bei einigen Neujahrempfängen der Gemeinde die in der SKV – Halle stattfanden.

WIR - Bürger für Ingersheim

Erschließungskosten Gröninger Weg West inkl.1.Änd

14.08.2020

Stellungnahme der Gemeinderatsfraktion WIR-Bürger für Ingersheim zu
Angelegenheiten der Gemeinde (gemäß Redaktionsstatut 25.9.18 / 2.1.3)

In der letzten GMR-Sitzung unter Vorsitz von BM Godel am 28.04.20 wurde in TOP 7 auf unseren Antrag hin die Erschließungskosten des Gewerbegebiets Gröninger Weg West inkl.1.Ändg offengelegt. WIR bedanken uns dafür und merken hierzu folgendes an:

Vor mehr als 10 Jahren wurde das „Gewerbegebiet Gröninger Weg West als EIGENENTWICKLUNG“ auf den Weg gebracht. Schon damals war die Meinung vieler Bürger, dass  die umrissene Fläche von 3,45 ha „mehr als genug“ ist für die Sicherstellung der Ingersheimer Betriebe.

Wären wir dabei geblieben, hätten wir in 2020 rd 2 Mio mehr zur Verfügung:

1.    Der „sogenannten Einmalertrag“ aus dem Verkauf der Grundstücke in Höhe von 1,89 Mio zu 100 % für Ingersheim

2.    Die „sogenannten Gemeinkosten“ in Höhe von 880 T€, die mehr in Straße ausgegeben wurde.

Heute haben wir durch die Entscheidung, mit Bietigheim für mehr als gewerbliche Eigenentwicklung einen Zweckverband zu bilden, nichts davon.

Der Einmalertrag liegt beim Zweckverband und gehört zu 40 % Bietigheim und die Gemeinkosten sind in Graue Infrastruktur verbaut. Darüber hinaus sind im erschlossenen Gebiet nur 4 der 9 Bauplätze an Ingersheimer Firmen vergeben worden.

Karin Zimmer / WIR – Bürger für Ingersheim

Grüne Nachbarschaft

Streuobstbesitzer aufgepasst! Terminvergabe für Apfelsaftaktionen mit der mobilen Obstpresse 2020

14.08.2020

Bitte unbedingt beachten: Die Teilnahme an den Aktionstagen der Mobilen Obstpresse ist Corona-bedingt nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Schulen und Kindergärten können gerne ihr Obst anliefern, die Kinder können allerdings aus gegebenem Anlass nicht bei der Saftpressaktion mit dabei sein.

Um die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen, werden wir zu Dokumentationszwecken eine Liste an der Mobilen Obstpresse auslegen. Die Listen werden nach 14 Tagen vernichtet.

 

Die mobile Obstpresse kommt für die Grüne Nachbarschaft dieses Jahr wieder nach Ingersheim, Bietigheim-Bissingen und Tamm.

Verarbeitet werden je Anmeldung zwischen 30 kg und 400 kg Äpfel und Birnen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, halten Sie sich bitte an Ihre angegebene Obstmenge. Bei größeren Obstmengen oder anderen Terminwünschen fragen Sie bitte bei den örtlichen Mostereien nach, die ebenfalls Obst in Bag-In-Box-Behälter abfüllen.

Nach telefonischer Terminvergabe haben Sie die Möglichkeit, eigene Äpfel oder Birnen an folgenden Tagen verarbeiten und den Saft in luftdichte Bag-In-Box Behälter oder unerhitzt in eigene Gefäße abfüllen zu lassen.

 

Ingersheim:

Wo: Auf dem Parkplatz der Fischerwörth-Sportanlage

Wann:    Do. 17.09. und Fr. 18.09.2020,

Mi. 14.10. und Do. 15.10.2020

Anmeldung, Infos und Terminvergabe: Gemeinde Ingersheim, Tel.:  07142  9745-11

 

Tamm:

Wo: Vor dem Neuen Rathaus, Hauptstraße 100

Wann:    Di. 06.10.2020

Anmeldung, Infos und Terminvergabe: Gemeinde Tamm, Tel.:  07141 606-112

 

Bietigheim-Bissingen:

Wo: Am Dreschschuppen beim Viadukt in Bietigheim

Wann:    Mo. 28.09. bis Mi. 30.09.2020 

Anmeldung, Infos und Terminvergabe: Stadtgärtnerei Bietigheim-Bissingen, Tel.: 07142 74-480

 

Aus 150 kg Äpfeln erhält man, je nach Sorte, rund 100 Liter Saft.

Auf Wunsch kann der Saft kalt gepresst und in mitgebrachten Gefäßen in Eigenregie weiter zu Most vergoren werden.

 

Und so läuft die Saftherstellung und Abfüllung in Bag-in-box-Behälter ab: Die reifen Äpfel werden gewaschen, gemahlen und gepresst. Nach kurzem Erhitzen auf 78°C wird der Saft ohne Zusätze in

luftdichte 5 l Saftboxen abgefüllt. Der naturtrübe Saft ist in den Boxen ungeöffnet ca. 1 ½ Jahre, nach Anbruch ungekühlt noch ca. 2 Monate haltbar.


Die Preise für die Verarbeitung und Abfüllung

5 l Bag-in-Box komplett (Folienbeutel und Karton): 4,60 € brutto

5 l Bag-in-Box nur Folienbeutel (eigener Karton wird mitgebracht): 4,00 € brutto

Kaltabfüllung je Liter  (kalt gepresst in mitgebrachte Gefäße): 0,35 € brutto.


Weitere Informationen über Projekte der Grünen Nachbarschaft im Internet unter www.gruene-nachbarschaft.de 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

Foto: Grüne Nachbarschaft:


Termine für die Mobile Obstpresse Grüne Nachbarschaft sind ab sofort erhältlich.

Teilnahme nur mit Mund- und Nasenschutz möglich.