TSV Abt. Volleyball | 13.01.2026
Der TSV Kleiningersheim erlebte am 10. Januar einen intensiven Volleyballabend mit zwei sehr unterschiedlichen Spielen.
Trotz einer spielerisch überzeugenden Leistung musste sich der TSV im ersten Spiel der SG Sportschule Waldenburg mit 0:3 (24:26, 16:25, 25:27) geschlagen geben, zeigte dabei jedoch deutlich, dass das Ergebnis den Spielverlauf nur unzureichend widerspiegelt.
Vor allem in den umkämpften Sätzen eins und drei war Kleiningersheim auf Augenhöhe und hatte den Gegner jeweils am Rande eines Satzverlustes. Ein neu einstudierter Doppelwechsel erwies sich als taktisches Highlight und verschaffte dem TSV zusätzliche Optionen im Angriff. Lediglich im zweiten Durchgang fehlte kurzzeitig der Zugriff. Trotz der Niederlage nahm das Team wichtige taktische Fortschritte und eine geschlossene Mannschaftsleistung mit.
Im zweiten Spiel gegen den SV Fellbach 2 belohnte sich der TSV dann für seinen Aufwand und gewann verdient mit 3:1 (25:15, 25:17, 18:25, 25:19). Von Beginn an bestimmte Kleiningersheim Tempo und Stimmung. Hervorzuheben waren hier vor allem die gute Abstimmung zwischen Block und Feldabwehr, die präzisen Zuspiele von Frieder Willmer, das gefühlvolle Handgelenk von Michael „Schief“ König und der energiegeladene Auftritt von Daniel Kowalski, der die Mannschaft mit gelungenen Aktionen emotional ins Spiel brachte.
Ein kurzer Durchhänger im dritten Satz brachte Fellbach zurück ins Spiel, doch Kleiningersheim zeigte im vierten Satz, warum man sie in dieser Liga ernst nehmen muss: Mit einer geschlossenen Teamleistung, Routine, Ruhe, Kontrolle und auch den richtigen Spielerwechsel. Die Mannschaft nahm weniger riskante Aktionen, stabilisierte die Annahme und setzte wieder auf geduldiges, strukturiertes Spiel.
Mit nun mehr sauberen und konzentrierten Angriffen über die routinierten Mitten und Diagonalangreifer, solider Blockarbeit und Bereitschaft in der Feldabwehr erarbeiteten sich die TSVler wieder ein Punktepolster.
Als Fellbach gegen Ende das Glück erzwingen wollte, wurde die Führung ohne Hast gehalten und mit 25:19 wurde der Matchgewinn erzielt — ein Ergebnis, das den Verlauf korrekt widerspiegelt: zwei starke Sätze, ein Ausrutscher und ein routinierter Abschluss.
Fazit: Ein verdienter 3:1-Erfolg für den TSV Kleiningersheim, der zeigte, wie viel eine positive Grundstimmung und ein sauberes Mannschaftsgefüge in zwei Sätzen bewirken können — und wie wichtig die Rückkehr zu Routine ist, wenn ein Rückschlag droht.
Darauf sollte man aufbauen und den Flow mit in die nächsten Spiele nehmen.
Vielen Dank an der Stelle auch an das lautstarke Publikum!
