Ingersheim informiert | 16.10.2026
Wenn Menschen gemeinsam auf Wanderschaft gehen, werden nicht nur Höhenmeter überwunden, sondern auch Freundschaften gestärkt. Wie lebendig die 1999 offiziell beschlossene Partnerschaft zwischen den beiden Ingersheimer Gemeinden diesseits und jenseits des Rheins ist, zeigte sich jetzt bei einem Wander-Wochenende. Bereits zum dritten Mal machte sich Bürgermeisterin Simone Lehnert mit einer kleinen Gruppe auf den Weg ins Elsass, um gemeinsam mit ihrer französischen Amtskollegin Denise Stöckle die Landschaft der Vogesen zu erkunden.
Die sechsköpfige Delegation aus Schwaben wurde morgens am Ingersheimer Rathaus im Elsass den französischen Wanderfreunden herzlich empfangen. Lange hielten sich die Teilnehmer der beiden Partnerschaftsvereine dort allerdings nicht auf, denn auf sie wartete eine sportliche Herausforderung. Gemeinsam ging es ins Munstertal, wo in Mittlach die Wanderung begann. Die anspruchsvolle Route führte hinauf zum Hohneck und wieder zurück. Rund 20 Kilometer und mehr als 1000 Höhenmeter galt es dabei zu bewältigen. Neben der beeindruckenden Natur bot die Tour reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche und einen lebendigen Austausch.
Nach den sportlichen Anstrengungen durfte auch die elsässische Gastlichkeit nicht zu kurz kommen. Bei einem Abendessen in der urigen Ferme Rothenbrunnen auf dem Petit Ballon ließen die Wanderfreunde den erlebnisreichen Tag in geselliger Runde ausklingen.
Auch der Sonntag hielt noch einen besonderen Höhepunkt bereit. Gemeinsam besuchte die Gruppe die Hohlandsburg, die hoch über Wintzenheim thront. Von dort eröffnete sich ein eindrucksvoller Panoramablick über die Rheinebene bis nach Colmar– ein schöner Abschluss des gemeinsamen Wochenendes.
Das Wochenende war geprägt von herzlichen Begegnungen, freundschaftlichen Gesprächen und für die Gäste aus Deutschland erneut ein Erlebnis elsässischer Kultur und auch der Natur.

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