Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) | 20.10.2026
Vier Nachwuchs-Umweltschützer starten eine Aktion gegen Zigarettenmüll
Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sind Gift für Natur und Grundwasser. Vier engagierte Kinder aus der Gemeinde wollen das nicht länger hinnehmen: Als „Kippenspürnasen“ setzen sie sich aktiv für ein sauberes Ingersheim ein.
Zigarettenkippen gehören weltweit zu den am häufigsten weggeworfenen Müllsorten – und leider bleiben auch öffentliche Plätze und beliebte Spazierwege in Ingersheim davor nicht verschont. Vier aufmerksame Kinder (von l. nach r. auf dem Bild: Sara, Sarah, Pauline und Dorottya) – haben beschlossen, nicht tatenlos zuzusehen, sondern selbst die Initiative zu ergreifen. Unter dem Teamnamen „Kippenspürnasen“ haben sie ein handfestes Umweltprojekt ins Leben gerufen.
Schraubgläser als Retter an beliebten Ruheplätzen
Im Fokus der Aktion stehen bekannte Verweilorte und Hotspots mit Spazierbänke im Ort, an denen sich erfahrungsgemäß viele Kippen auf dem Boden ansammeln. An diesen Stellen platzieren die Kinder stabile, wetterfeste Schraubgläser, versehen mit einem freundlich formulierten Begleitbrief.
Mit dem Aufstellen allein ist die Arbeit der jungen Umweltschützer jedoch keineswegs getan. In festen Abständen überprüfen die vier Spürnasen die Gläser und sammeln liegengebliebenen Müll rund um die Bänke auf. Sie dokumentieren genau, wie sich die Verschmutzung der Umgebung entwickelt.

Die Kinder hoffen sehr, dass ihre Idee bei den Bürgerinnen und Bürgern auf offene Ohren stößt, das Verantwortungsbewusstsein stärkt und die Natur vor Ort spürbar sauberer bleibt. Ein vorbildlicher Einsatz, der zeigt, wie viel man schon im Kleinen für die Umwelt bewegen kann!
(Ildiko Petri)